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Erziehung & Entwicklung

Kindererziehung - unnötiger Perfektionismus

Viele Mütter und Väter behaupten von ihrem Kind es sei ein Engel und benehme sich immer absolut perfekt, doch die Wirklichkeit sieht völlig anders aus. Es kann weder perfekte Kinder, noch perfekte Eltern geben, nur traut sich in der heutigen Zeit kaum jemand die Wahrheit darüber auszusprechen, wie es ist ein Kind zu erziehen und mit welchen Dingen man sich rumzuschlagen hat.

Es fängt bei kleinen Dingen an.

Wird ein Kind geboren, ist es wie ein leeres Blatt Papier, man kann es drehen und wenden, wie man will, es kann einem absolut nichts über das Leben sagen. Ein Neugeborenes ist absolut frei von Regeln, Werten und Normen, es weiß nichts darüber, wie es sich zu verhalten hat oder was von ihm erwartet wird. Im Gegensatz zu uns Erwachsenen kann es nicht danach fragen was es tun soll und so bleibt ihm nichts anderes über, als die Welt zu erkunden und alles auszuprobieren, was ihm in die Finger kommt, ob das seinen Eltern nun gefällt oder nicht.

Nimmt dieses unbedarfte Kind nun zum ersten Mal seinen Daumen in den Mund, so freuen sich die meisten Eltern darüber und lächeln es einfach an. Dieses Verhalten des Kindes wird geduldet und in den ersten Monaten nicht weiter beachtet, überschreitet das Kind jedoch eine gewisse Altersgrenze versuchen die Eltern ihm dieses Verhalten wieder abzugewöhnen und wundern sich, warum es nicht funktioniert.

Einem Kind das Nuckeln am Daumen zu verbieten ist, wie einen Marathonläufer an einen Stuhl zu fesseln. Beide sind an ein bestimmtes Verhaltensmuster gewöhnt und können sich nur schwer damit abfinden es zu ändern. Hätte der Marathonläufer nun nie mit seinen sportlichen Aktivitäten angefangen, dann würde ihm die Bewegungseinschränkung wahrscheinlich nur wenig ausmachen und genau so ist es auch bei einem Kind.

Was ihm von vornherein nicht gezeigt oder erlaubt wird, kann auch nicht zu einer Gewohnheit werden.

Dieses Prinzip lässt sich auf so gut wie alles anwenden, was ein Kind tut. Unterbindet man von Anfang an Dinge, die es als Heranwachsender nicht tun sollte, so kommt man nicht in die schwierige Situation, ihm eine Art Sucht abzugewöhnen.

„Mein Kind ist ein Engel"

Wahrscheinlich hat jeder solch einen Satz schon einmal gehört und dennoch glaubt ihn niemand, mit Sicherheit nicht einmal die, die ihn aussprechen.

Es gibt genauso wenig perfekte Kinder, wie es perfekte Eltern gibt und vor allem gibt es keine perfekten Familien. Leider ist es gang und gäbe, die Wahrheit zu verschleiern und sich hinter einer Fassade zu verstecken. Niemand traut sich mehr auszusprechen, welche Gedanken ihn bei der Kindererziehung so manches Mal quälen oder wie verzweifelt man sein kann, wenn der Spross selbst nach der hundertsten Wiederholung immer noch nicht gelernt hat, die Finger von Mamas Schminke oder Papas Modellautosammlung zu lassen.

Eltern gestehen sich kaum noch ein, dass sie ab und zu mal eine Pause brauchen oder dass ihre Nerven auch ab und zu Mal einfach blank liegen. Der komplette Familienalltag wird vor anderen verschönert und eine Hymne auf das ja ach so liebe Kind gehalten, aber kann denn wirklich immer alles so großartig sein?

Definitiv nein! Kein Kind kann der Erwartung gerecht werden immer alles richtig zu machen, sie probieren ihre eigenen Fähigkeiten und die Grenzen ihrer Eltern aus, versuchen immer wieder neue Dinge zu erlernen und ihren Horizont zu erweitern. Das ist völlig normal und sogar erstrebenswert, nur können sie ihre Eltern damit zeitweise auch zum Wahnsinn treiben.

„Ich könnt doch schon wieder!"

Gedanken sind etwas, dass man nur schwer kontrollieren kann. Versucht man an etwas Bestimmtes nicht zu denken, denkt man definitiv daran. Gerade als Eltern fühlt man sich oft schuldig für gewisse Sätze die einem im Kopf herumschwirren oder die man sogar laut ausgesprochen hat.

Das Fernsehen und viele Familienratgeber wollen uns eintrichtern, wie man mit seinem Kind umzugehen, was man zu denken und zu tun hat, aber was sie nicht berücksichtigen ist, dass kein Kind gleich ist und dass Eltern nicht immer alles Umsetzen können, was ihnen vermittelt wird. Oft muss man innerhalb von Sekunden entscheiden, wie man reagiert, da ist keine Zeit um darüber nachzudenken was auf Seite 20 in Absatz drei der Elternzeitschrift stand, die man vor drei Monaten gelesen hat. Man reagiert einfach intuitiv.

Kinder können kleine Temperamentsbündel sein, die einen zur Weißglut treiben. Sie setzen das Badezimmer unter Wasser, bemalen die Tapete, zerschneiden Kleidung oder stellen sogar den Herd an, wodurch das geliebte Holzschneidebrett in Flammen steht und die ganze Wohnung riecht wie eine Räucherkammer. Situationen, in denen man teilweise völlig durch den Wind sein kann und die absurdesten Gedanken bekommt.

Man selber ist dann absolut neben der Spur und weiß gar nicht was man zuerst tun soll, das brennende Holzbrett löschen und die Wohnung lüften oder das weinende Kind beruhigen, das einem die ganze Zeit am Rockzipfel hängt und auf den Arm will.

In dieser Situation dachte ich nur „Hör auf zu weinen oder ich setze dich vor die Tür.", ein Gedanke, den ich niemals in die Tat umgesetzt hätte, der aber dennoch in meinem Kopf war.

Liebe versetzt nicht nur Berge, sie erzieht auch Kinder

Man kann sein Kind über alles Lieben und immer versuchen das Richtige zu tun, doch wird einem das nicht völlig gelingen. Was viele Eltern vergessen ist, dass man selber auch nur ein Mensch ist und nicht immer nur pure Liebe versprühen kann. Niemand muss sich dafür schämen auch einmal einen negativen Gedanken zu haben, solange man diese nicht in die Tat umsetzt.

Niemand muss perfekt sein und immer das tun, was einem eingetrichtert wird, die Hauptsache ist, dass man seinem Kind so viel Aufmerksamkeit und Zuneigung schenkt, wie man nur kann.

Kinder lieben ihre Eltern nicht, weil sie sich an Lehrbücher halten oder klar definierte Regeln aufstellen. Kinder lieben ihre Eltern, weil sie von ihnen in den Arm genommen und getröstet werden, weil sie mit ihnen lachen und albern können, weil sie ihnen Sicherheit und Geborgenheit schenken. Das schöne an Kindern ist, dass sie sich für die kleinen Dinge des Lebens begeistern können und da ist eine Umarmung manchmal mehr Wert, als alle Elternratgeber zusammen.

 
 

Von klein auf lernen

Kinder brauchen Vorbilder

Von Geburt an lernen Kinder von ihren ersten Vorbildern, den Eltern und den Geschwistern um sie herum. Sie übernehmen so Verhaltensabläufe, lernen sprechen, indem sie anderen zuhören und zusehen, lernen gehen, indem sie es meistens von den anderen, die sie beobachten, übernehmen. Fast alles ist am Anfang abgeguckt und von Vorbildern übernommen. Dies bleibt über Jahre hinweg unverändert. Wird der Nachwuchs älter, benötigt und sucht er Vorbilder, die sich nicht im direkten Umfeld befinden. Mal sind es die berühmten Fußballspieler, die Stars der Branche, die in der Nationalmannschaft spielen oder eine berühmte Sängerin, die sich auf den Bühnen dieser Welt ganz unkonventionell und individuell bewegt.

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Erziehungstipps: Umgang mit den Enkelkindern

Der alltägliche Lauf des Lebens – Erwachsen werden, Kinder bekommen, Kinder großziehen und dann Großeltern werden. Viel zu schnell geht die Zeit vorbei. An den eigenen Kindern merkt man, dass man älter wird. Plötzlich bekommen sie eigene Kinder und die nächste Herausforderung wartet schon: Man muss sich als Großmutter oder Großvater beweisen.

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Schlaf besonders wichitg für die Entwicklung

Gerade nachts findet die körperliche und geistige Entwicklung des Babys statt. Um so wichtiger ist ein langer und gesunder Schlaf für das Baby, denn während des Schlafens wird das Wachstumshomon ausgeschüttet und es findet die Reifung des Gehirns statt. Schlechter oder zu wenig Schlaf kann das Immunsystem des Kindes schwächen und somit anfälliger für Krankheiten machen. Des weiteren steigt bei Schlafmangel das Risiko für das Baby, später übergewichtig zu werden.

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Wenn Babys nicht gerne baden

Das Baden gehört in einer Familie meistens zu den entspannenden Momenten zuhause. Viele Bäder sind bereits so eingerichtet, dass sie ohne Übertreibung richtige Wellness-Oasen für das Heim darstellen. Gemeinsames Baden ist für viele Kinder ein besonderes Ritual, dass eine herrliche Gelegenheit zum gemeinsamen Spielen und Plantschen mit Mama und Papa ist. Es kann aber auch ganz anders kommen: Der Nachwuchs schreit wie am Spieß, wenn er das Wasser in der Wanne auch nur sieht! Was tun?

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Mehrsprachige Erziehung schon im Kindergarten

Was anfänglich zur Integration ausländischer Kinder eingeführt wurde, ist heute zum echten Trend geworden: mehrsprachige Erziehung bereits im Kindergarten. Viele Studien sind sich einig: Kinder, die frühzeitig beginnen, lernen besonders einfach mehrere Sprachen.

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Hund, Katze, Maus – Kinder und Haustiere

Irgendwann und unvermeidbar werden Eltern vor großen, strahlenden Kulleraugen stehen: Das Kind wünscht sich ein Haustier. Dabei sind Kinder geschickt im Einsetzen der eigenen „Waffen“, um die Eltern zu einem „Ja“ zu bewegen. Die Versprechen rund um das von Herzen gewünschte Tier sind wild und abenteuerlich, sodass sich selbst Vorschulkinder vornehmen, bei Wind und Wetter mit „Bello“ in der Natur spazieren zu gehen, wenn sie ihn nur erst einmal bekommen. Eltern aber wissen, dass die Anschaffung von Haustieren mehr Überlegungen und vor allem Abwägungen erfordert als das kindliche Wünschen und Versprechen.

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Babyschwimmen

Spiel und Spaß für Baby und Eltern

Wer kennt nicht die riesige Lebensfreude und Ausgelassenheit, die bei Kleinen und Großen am Meer, an einem See oder in einem Schwimmbad zu beobachten ist. Vergnügt wird getobt, gespritzt und gejauchzt. Aber nicht jedes Kind fühlt sich von Haus aus zum Wasser hingezogen. Manche erleiden bereits beim Gedanken an Wasser Todesängste. Mit Babyschwimmen kann man hier bereits früh ansetzen und gut Abhilfe schaffen.

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Autoritär oder Antiautoritär

Diese Frage stellt sich immer wieder, wenn ein Kind unterwegs ist. Welche Erziehung ist die Richtige? Dazu eine kleine Beschreibung, was eigentlich diese beiden Erziehungsarten bedeuten.

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